Wie viel Beständigkeit besitzt unsere Erinnerung, wenn die vertrauten Zeichen des Alltags ihre Konturen verlieren?
In der Serie “PATINA” arbeitet Michael Genter in einem Spannungsfeld zwischen figürlicher Konstruktion und malerischem Zerfall. Er versucht den Moment festzuhalten, in dem das Alltägliche seine ursprüngliche Funktion einbüßt um Raum für Neues zu öffnen.
In Blaugrün und zartem Rosa überführt er klare Motive in fragmentierte Flächen und versucht so die Instabilität unserer kollektiven Erinnerung greifbar zu machen. Die Serie bildet keine Epoche ab, sondern dokumentiert die Spuren ihres Verschwindens – ein Plädoyer für den Verfall als ästhetische Qualität, die unsere Gegenwart als offenes, sich stetig wandelndes Gefüge zeigt.









